mit europäischen und weltweiten Effekten
Reisetermine
31.10.2026 bis 13.11.2026 (2. Reise)
Usbekistan – ein Land im meist noch unbekannten Zentralasien – steht wirtschaftlich und kulturell im Zeichen der „Seidenstraße/n“ – der Alten Seidenstraße und der Neuen Seidenstraßen. Hier entwickelt sich gerade etwas, was „die W... » weiterlesen
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Usbekistan – ein Land im meist noch unbekannten Zentralasien – steht wirtschaftlich und kulturell im Zeichen der „Seidenstraße/n“ – der Alten Seidenstraße und der Neuen Seidenstraßen. Hier entwickelt sich gerade etwas, was „die W... » weiterlesen
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Usbekistan – ein Land im meist noch unbekannten Zentralasien – steht wirtschaftlich und kulturell im Zeichen der „Seidenstraße/n" - der Alten Seidenstraße und der Neuen Seidenstraßen. Hier entwickelt sich gerade etwas, was "die Welt" verändern wird - strukturell, wirtschaftlich und politisch -, denn "Die 'Neuen Seidenstraßen' sind das größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten" (so der britische Wiss. und Experte der Seidenstraßen. Peter Frankopan), und es wird in seiner Bedeutung für die weltweiten wirtschaftlichen und politischen Veränderungen völlig unterschätzt .
Die Alte Seidenstraße war ein Netzwerk von Handelswegen, das Asien seit der Antike vor allem mit Europa und Afrika verband und den Austausch von Waren wie Seide, Gewürzen und anderen Luxusgütern ermöglichte. Sie wirkte stark auf kulturelle, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen ein. An ihr entlang entwickelten sich die berühmten Städte, Samarkand, Buchhara und Chiwa, die bis zum 15. Jahrhundert n. Chr. zu großem Wohlstand kamen. Sie wurden nicht nur die führenden Zentren des Handels, sondern auch der Bildung und der Spiritualität. Heute bilden diese Städte auch eine Hauptachse des Tourismus wegen der großen außergewöhnlichen Schönheiten in der Architektur. Keramikfliesen schmücken die Bauwerke in Blau- und Grüntönen gemischt mit einem Ockerton – dem Wüstensand ähnlich. Uns interessiert hier allerdings vor allem die historischen Entwicklungen einerseits - und dazu gehört auch die sowjetische Vergangenheit, die durchaus noch spürbar ist (z.B. wird noch sehr viel russisch gesprochen) - und die aktuellen Entwicklungen andererseits, die hinter und in den wunderschönen Gebäuden "verborgen" sind. Durch eine veränderte Perspektive der Wahrnehmung, die wir mit unserem Vorgehen erzeugen wollen, kann man hier die wichtigsten Spuren für eine differenzierte Wahrnehmung der gegenwärtigen Realität entdecken. Die übliche Fokussierung der heutigen Reisen auf den Tourismus "verdeckt" z.B., dass die Alte und die Neuen Seidenstraßen heute vor allem politisch enorm wichtig sind für Usbekistan aber auch weit darüber hinaus!
Usbekistan stellt in den Neuen Seidenstraßen ein logistisches Drehkreuz für den Handel dar und ist geeignet für geostrategische Sicherheitspartnerschaften, die Usbekistan auch mit Deutschland/ Europa entwickelt. Die „Belt- und Road“-Initiative der Neuen Seidenstraße Chinas besteht seit 2013 und hat sich sowohl in Südamerika und Afrika, aber auch in Europa schon sehr verbreitet. Seit 2021 baut Europa an einem „ Global Gateway“ als Reaktion auf die chinesische Initiative.
Usbekistan verfügt zudem über große Vorräte von Ressourcen – auch über die gegenwärtig interessanten Grundstoffe der „Seltenen Erden“. Usbekistan wird wegen dieser zwei Grundvoraussetzungen – logistisches Drehkreuz und hervorragende Rohstoffe - von allen Großmächten heftig umworben mit der Folge einer Öffnung nach außen, und eines großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufbruchs im Inland, der auch in neuen Alltagsphänomenen deutlich sichtbar wird. Allerdings schlägt sich der plötzliche Wandel in widersprüchlichen Formen nieder, wie zu sehen und zu erleben ist.
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