Georgien – das überschaubare Land zwischen Großem und Kleinem Kaukasus – bietet jede Menge an unvergesslichen Sinneseindrücken: faszinierende Landschaften in unterschiedlichen Ausprägungen von subtropisch bis hochalpin oder steppenartig; historische Plätze und Denkmale von vorchristlichen Höhlenstädten bis zur Neuzeit mit Jugendstil-Epoche oder Sowjeterbe oder gar neuestem Graffiti-Kult; eine seit Jahrhunderten bewährte Gastfreundschaft, in der der Gast als von Gott gesandt gilt. Georgien ist bekannt für seine kulinarischen Genüsse mit einer Weinkultur, die jetzt über 8.000 Jahre nachgewiesen ist. Auf dem Gebiet des heutigen Georgiens wurde damals die Technologie erfunden, aus Traubensaft ein haltbares, weil alkoholisiertes Getränk zu machen. Man kann sich vor Ort überall überzeugen, dass der Ruf , der dem georgischen Wein vorauseilt, dort allerorten gerechtfertigt wird.
Diese Reise führt vor allem in den Großen Kaukasus zum Berg Kazbek und in das ostgeorgische Weinbaugebiet Kachetien. Mittelalterliche Bergdörfer schmiegen sich in die landschaftliche Schönheit, während uralte Höhlenklöster, Kirchen und Städte von der außerordentlichen kulturellen Vergangenheit des Landes erzählen.
All diese Eindrücke und Erzählungen werden in dieser kompakten Rundreise vermittelt, natürlich auch Informationen und Diskussionen zur aktuellen politischen Situation, in der das Land von der einen oder anderen auswärtigen Macht mehr oder weniger als Spielball benutzt zu werden scheint. Dabei war es in seiner Geschichte immer nur eines: Brücke zwischen den Welten, zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West. Die Reiseleitung hat der deutsche TV-Journalist und Buchautor Rainer Kaufmann, der jetzt seit mehr als 35 Jahren etwa die Hälfte der Zeit in Georgien verbracht und vor allem die Entwicklung seit Ende der Sowjetunion sozusagen an der Graswurzel vor Ort erlebt hat.