Glückliche Menschen und weiße Nächte
Helsinki- und Nationalpark Lahemaa (Estland) am 20. März 2026 benennt der jährlich erscheinende internationale „Glücksbericht“ die Finnen zum 9. Mal als die „glücklichsten Menschen der Welt“. Wir laden daher ein zu einer Reise nach Helsinki und Ta... » weiterlesen
Reisebeschreibung
Helsinki- und Nationalpark Lahemaa (Estland) am 20. März 2026 benennt der jährlich erscheinende internationale „Glücksbericht“ die Finnen zum 9. Mal als die „glücklichsten Menschen der Welt“. Wir laden daher ein zu einer Reise nach Helsinki und Ta... » weiterlesen
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Helsinki- und Nationalpark Lahemaa (Estland)
am 20. März 2026 benennt der jährlich erscheinende internationale „Glücksbericht“ die Finnen zum 9. Mal als die „glücklichsten Menschen der Welt“. Wir laden daher ein zu einer Reise nach Helsinki und Tallinn vom 28. Juni – 4./ 5. Juli 2026 zu „glücklichen Menschen“ während „weißer Nächte“.
Es geht drei Nächte nach Helsinki und danach mit der Fähre nach Tallin, wo wir sofort in das Arvo-Pärt-Zentrum und dann in den Lahemaa-Nationalpark fahren.
Die Metropole Helsinki überzeugt uns vor allem durch die Architektur und die Atmosphäre in der Stadt, die dadurch stark geprägt wird. Die Stadt wirkt lichtdurchflutet hell und frisch –- insbesondere in Hafennähe – eine „weiße Stadt“. Die Stadt beeindruckt durch mehrere Epochen ihrer Architektur: vom Berliner Architekten Engel, einem Freund Schinkels, im 19. Jhdt. entworfen, wirkt der Senatsplatz mit Dom, Universität und Nationalbibliothek, wie eine) Hochburg des Neoklassizismus. <
Daneben gilt Helsinki als eine der bedeutendsten Städte des Jugendstils in Europa. Anfang des 20. Jhdt. eröffneten 600 Jugendstilgebäude ein harmonisches Stadtbild.
Eine weitere wichtige Epoche wurde begründet durch Alvar Aalto , dem international bekanntesten Architekten und Möbeldesigner Finnlands, der seine auffälligen Spuren hinterlassen hat. Er gilt als „Vater des Modernismus/ Funktionalismus“. Neuerdings aber ist vor allem die - schnell weltberühmt gewordene - Bibliothek Oodi - zwischen einer Reihe sehr kreativer neuer Gebäude - besonders hervorzuheben. https://www.mdr.de/wissen/bibliothek-helsinki-finnland-oodi-ort-fuer-alle100.html.
Die Oodi, die 2019 zur besten Bibliothek der Welt gekürt wurde, beeindruckt aber nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch durch ihr gelungenes „demokratiepolitisches und pädagogisches“ Konzept, welches sich in der Innenausstattung spiegelt. Dies trug erfolgreich dazu bei, dass aus der Bibliothek ein Bildungs-, Lern- und Kommunikationsort wurde, der gleichsam wie eine „Wohlfühloase“ in der umtriebigen Metropole von Jung bis Alt ganz offensichtlich gut angenommen wird! Hier ahnt man einen Zusammenhang zu dem Resultat des internationalen jährlichen "Glücksberichts" im März 2026 , nach dessen Ergebnissen die Finnen zum neunten Mal als die "glücklichsten Menschen" ermittelt worden sind.
Von Helsinki setzen wir über mit der Fähre nach Tallinn über, um von dort zum Arvo- Pärt-Zentrum zu fahren, das mitten im Wald gelegen mit einem Ostsee-Aussichtsturm ausgestattet ist. Der berühmte Komponist Arvo Pärt, der das Verständnis von klassischer Musik auffallend verändert und die Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst hat, findet hier sein musikalisches Zuhause in einer besonderen Architektur. Es beherbergt neben einem persönlichen Archiv eine Bibliothek, ein Konzertsaal und einen Ausstellungsbereich.
Weiter geht es in den Lahemaa Nationalpark mit zum Teil urwaldartigen Kiefernwäldern, Hochmooren, Ostseebuchten und Wildtieren. Wir passieren verschiedene malerische Fischerdörfer z.B. Käsmu, das sogenannte „Kapitänsdorf“ mit den charakteristischen Kapitänshäusern, aus dem 150 estnische Kapitäne stammten. Ihnen wurde ein einträglicher Schmuggel - vor allem mit Alkohol – nachgesagt. Im Fischerdorf Altja können wir etwas über die Lebensweise der Fischer erfahren, wovon die meisten sich früh zu einer Genossenschaft verbündet hatten und ein sehr viel besseres Einkommen hatten als normale Fischer. Doch auch das Leben der höheren Stände können wir uns vorstellen angesichts der zahlreichen Guts- und Herrenhäuser.
Dieser Eindruck motiviert dazu, sich mit der Geschichte der berühmten adligen und bürgerlichen Balten-Deutschen oder Deutsch-Balten zu befassen, eine deutschsprachige Minderheit, die seit dem 13. Jahrhundert im heutigen Estland siedelte und über mehr als 700 Jahre eine maßgebliche Rolle in Politik, Wirtschaft und Kultur spielte.
Überraschend stößt man in der Einsamkeit des Lahemaa Parks auf ein interessantes Kunst-Kuriosum: in einer ehemaligen Kühlhaushalle einer Fischereigenossenschaft befindet sich heute das einzige private Kunstmuseum Estlands. In dem Fischerdorf können über 400 Werke - dicht an dicht gehängt - aus einer Privatsammlung entdeckt werden, die einen Querschnitt durch die estnische Kunstgeschichte vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart präsentieren. Dort werden wir übernachten, die Ostsee vor Augen. Am nächsten Tag geht es zurück nach Tallinn für 2 Tage. Hier kann die interessante Stadt erkundet werden, die eine seltsame Mischung aufweist als erste „Smart City“ Europas. Das heißt, sie ist mit dem höchsten Grad der staatlichen Digitalisierung ausgestattet – und wird zugleich aber mit einer intensiven Orientierung und Teilhabe der Bevölkerung an Nachhaltigkeit und einem Festhalten an Traditionen bedacht.
Preise
Leistungen
enthalten
nicht enthalten
Reiseprogramm
Verfügbare Anschlussreisen
Reiseleitung
Immer deutschsprachige, lokale Reiseleitung.
Übernachtungen
Alle Übernachtungen in ausgesuchten Hotels mit Dusche, WC
Tranzparenz
Keine versteckten Kosten. Immer vorab informiert.





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